INHALTE

die Inhalte werden kontinuierich erweitert:

Vorträge (Samstag)

Vortrag B
Vorstellung der KINDERHILFE e.V. mit deren Aufgaben und speziell die Entwicklung, Probleme und Erfahrungen mit der Kinder- und Jugendhospizarbeit.
Mit dem Gründer der KINDERHILFE e.V. und der Björn Schulz Stiftung (Jürgen Schulz)

tbc

Vortrag C
Die generalisierte Pflegeausbildung | Meine Petition an den Bundestag Hintergründe – Beweggründe – Erfahrungsbericht (Monika Otte)

Der Deutsche Bundestag verhandelt über eine sogenannte „generalistische Pflegeausbildung“, wo die Pflegeausbildungen zu einem gemeinsamen Berufsbild zusammengeführt werden sollen. Frau Otte verwirklichte eine Petition zum Erhalt der Kinderkrankenpflege-Ausbildung und wurde zu einer öffentlichen Sitzung im Petitionsausschuss eingeladen. Zur Vorbereitung führte Sie eine Befragung der eigenen Berufsgruppe durch, deren Ergebnisse sie präsentieren wird.

Welche Hintergründe und Beweggründe waren hierfür ausschlaggebend? Was geschah seitdem?
Ein Erfahrungsbericht.

Vortrag D
Wenn Kinder lebensbedrohlich erkranken – was ist mit den Menschen drumherum ?
Aus zwei Blickwinkeln: Als Betroffener und als Helfer (Jens Sallowsky)

tbc

Vortrag E
Vergütungsverhandlungen erfolgreich führen (RA Michael Helbig)

Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die Rechts- und Vertragssysteme im gesetzlichen Versorgungs- und Vergütungssystem der ambulanten Krankenpflege insbesondere mit Blick auf die Intensivpflege.  Begriffe wie „Wirtschaftlichkeit“, „Zweckmäßigkeit“ oder „Leistungsgerechtigkeit“ werden erläutert und so in den Kontext des Vertragsmodells nach §§ 132, 132a SGB V gesetzt, dass Leistungserbringer in die Lage versetzt werden, das Wesentliche bei Vertrags- und Vergütungsverhandlungen zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Workshops/Kurzseminare (Freitag)

Workshop 0.1
Arbeitsvertragliche Regelungen unter Berücksichtigung der Fallgestaltungen in der ambulanten Kinder(intensiv)krankenpflege (Corinne Ruser – Rechtsanwältin & Mediatorin)

Im Rahmen des Workshops wird die Referentin einen Überblick über zu empfehlende Regelungen in einem Arbeitsvertrag geben und den Fokus ihrer Ausführungen auf branchentypische Besonderheiten unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung legen. Dabei wird sich die Referentin auch den die Branche treibenden Vergütungsfragen aus arbeitsrechtlicher Sicht nähern.

Workshop 0.2
Kindeswohl und Kindeswille
Der natürliche Wille als Entscheidungsgrundlage (Dr. Johannes Groß)

  • Wie können Kinder über ihre medizinische Behandlung mitbestimmen?
  • Begriffsklärung: Minderjährigkeit, Rechtsfähigkeit, Geschäftsfähigkeit, Einwilligungsfähigkeit
  • Was sagt die UN-Kinderrechtskonvention?
  • Was ist das „Kindeswohl“? Was ist das „wohlverstandene Interesse“ des Kindes?
  • Was gilt der Wille des Kindes? Wie wird der Wille ermittelt?
  • Ist der Wille der Eltern immer maßgebend?
  • Wann muss das Vormundschaftsgericht entscheiden?
  • Was sagen die Leitlinien der Ethikkommissionen?

Kurzseminar 0.3
Klinische Überleitungsmanagement – Rechtliche Aspekte
(RA Michael Helbig)

Der Anspruch gesetzlich Krankenversicherter auf ein Versorgungsmanagement wurde durch
das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz mit Wirkung zum 1.4.2007 in das SGB V als § 11
Abs. 4 eingefügt. Hiernach haben Versicherte einen Anspruch auf ein
Versorgungsmanagement insbesondere zur Lösung von Problemen beim Übergang in die
verschiedenen Versorgungsbereiche, wozu auch der Bereich der häuslichen Krankenpflege
gehört. Durch den Kurzvortrag, welcher Raum für die Diskussionen und Gespräche bietet,
soll ein Einblick das klinische Case-Management gegeben und Chancen und Risiken für die
ambulanten Leistungserbringer aufgezeigt werden.

Workshops/Kurzseminare (Samstag Vormittag)

Workshop 1.1  – 1. Teil, Grundlagen und Theorie
Notfallmanagement.
Außerklinische Beatmung bei Kindern und Jugendlichen (Malte Hanelt)

No̱t·fall – eine unerwartete Situation, in der man schnell Hilfe braucht. schreibt der Duden. Der Workshop soll eine praxisnahe Notfallkompetenz vermitteln, wir erarbeiten uns die aktuellen Reanimationsleitlienen und wenden diese auf die ambulante pädiatrische Intensivpflege an. Weitere Inhalte sind praktische Übungen am Phantom und das Handling des speziellen Atemwegs. Technik und Geräte assoziierte Notfälle wollen wir systematisch besprechen.
Der Kurs wird mit einem Zertifikat zur Basisreanimation abgeschlossen.

Workshop 1.2
Tricks und Kniffe in Vergütungsverhandlungen (RA Michael Helbig)

In einem Dialog mit dem Referenten sollen gemeinsame Konzepte und Grundlagen für das erfolgreiche Führen von Vergütungsverhandlungen entwickelt werden. Welche Vergütung ist für mein Unternehmen leistungsgerecht? Wie errechne ich eine angemessene Vergütung? Welche Faktoren sind preisbildend und wie begegne ich dem Einwand der Kostenträger zur Unwirtschaftlichkeit? Diese und andere Fragen sollen beantwortet und Strategien zur Durchsetzung erarbeitet werden

Workshop 1.3
Geräteschulung | von Astral- bis Zerokurve
(Gero Ostendorf, MedCare Visions GmbH)

Von Alarmgrenzen bis Zweckentfremdung – Das ABC der Medizintechnik

Sie haben sich schon immer einmal gefragt, was es für Neuigkeiten aus den Bereichen der Medizintechnik für die Früh- und Neugeborenenversorgung gibt?!
Sie wissen eventuell was ein Inkubator ist, können aber nicht genau erklären, wie er funktioniert und was die Unterschiede zu den „alten Brutkästen“ von damals sind?

Genau dieses Hintergrundwissen möchten wir Ihnen in dem Workshop vermitteln. Inhaltlich wird es dabei natürlich um diverse, medizinische Geräte und deren Benutzung gehen. Wir werden aber auch ein paar rechtliche Hintergründe erklären und Ihnen Anwendungstipps geben, die Sie für den Umgang mit der zum Teil sensiblen Technik benötigen.

Am Ende des Vortrages werden wir natürlich auch etwas Zeit für Ihre Fragen mit einplanen, wo Sie uns von Ihren Erfahrungen oder Problemen berichten können. Schauen Sie also mit uns hinter die Gehäusewand ins Innerste der Technik und erfahren Sie, wie moderne Medizinprodukte heute funktionieren.

Workshop 1.4
Kommunikationshilfen in der Unterstützten Kommunikation
(Anna Lena Grans | Claudia Nuß | Dr. Maxine Saborowski )

Der Workshop bietet Informationen und Übungen zu folgenden Themen:
– Was ist Unterstützte Kommunikation?
– Welche Hilfsmittel können in der Pflege eingesetzt werden?
– Für wen ist eine Augensteuerung für eine Kommunikationshilfe geeignet?
– Vorstellung der „Handreichung Augensteuerung“
– Praktische Übungen mit Augensteuerung und anderen Hilfsmitteln
Im Workshop werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen zu Unterstützter Kommunikation erhalten und erfahren, wie die Kommunikationshilfsmittel in der häuslichen Pflege eingesetzt werden können.
Abschließend können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch einige praktische Übungen Erfahrungen mit Unterstützter Kommunikation sammeln und eine Augensteuerung ausprobieren.

Workshops/Kurzseminare (Samstag Nachmittag)

Workshop 2.1  – 2. Teil, aufbauend auf WS 1.1
Notfallmanagement.
Außerklinische Beatmung bei Kindern und Jugendlichen (Malte Hanelt)

No̱t·fall – eine unerwartete Situation, in der man schnell Hilfe braucht. schreibt der Duden. Der Workshop soll eine praxisnahe Notfallkompetenz vermitteln, wir erarbeiten uns die aktuellen Reanimationsleitlienen und wenden diese auf die ambulante pädiatrische Intensivpflege an. Weitere Inhalte sind praktische Übungen am Phantom und das Handling des speziellen Atemwegs. Technik und Geräte assoziierte Notfälle wollen wir systematisch besprechen.
Der Kurs wird mit einem Zertifikat zur Basisreanimation abgeschlossen.

Workshop 2.2
Baby-/ Kinder-Logopädie und Shiatsu (Diana Mehnert)

In dem Workshop werden den Teilnehmern eine Vielzahl von logopädischen Handgriffen , Massage – und Stimulationstechniken gezeigt und erläutert, die Angehörige und Pflegepersonal leicht umsetzen und anwenden können.

Ergänzt und bereichert werden diese Techniken durch Shiatsumassage, also Massage auf Meridianebene, um das Ki wieder in Fluss zu bringen.

Diese kleinen, kurzen Massagesequenzen werden geübt und können von Pflegenden, ebenso wie von medizinischen Laien durchgeführt werden.

Alle im Workshop gezeigten Techniken und Massagen sind sehr zarte, sanfte Berührungen und sollen den kleinen Patienten bei der Atmung, Nahrungsaufnahme, Verdauung, Ausscheidung helfen und möglichst etwas Wohlbefinden bringen.

Workshop 2.3
Einarbeitung von neuen Mitarbeitern in der amb. Kinderintensivpflege (Isabel Henseler)

Einarbeitung von neuen Mitarbeitern muss mehr sein als ein „Sie bekommen das schon hin“ Was genau zeichnet eine gute Einarbeitung aus? Was ist „Gut“ und was ist „Nicht gut“?

In diesem Workshop werden negativ und positiv Beispiele vorgestellt und diskutiert. Außerdem werde ich ein Einarbeitungskonzept vorstellen welches meiner Meinung nach in allen ambulanten Kinderkrankenpflegediensten etabliert sein sollte.

Ich lade sie ein mit mir den Weg der Mitarbeitereinarbeitung zu beleuchten, zu hinterfragen und zu optimieren.

Workshop 2.4
Kommunikation | Rollenfindung
Wer und was bin ich, in welcher Situation mit wem ? (Katharina Höhne)

Wer bin ich – und wenn ja wie viele? So lautete vor ein paar Jahren der Buchtitel eines Bestsellers.
Die Grundfrage lässt sich ebenso auf das (Berufs-)leben übertragen: Im Pflegealltag übernehmen Sie ebenfalls mehrere Rollen: in erster Linie sind Sie pflegende Person, Sie sind aber auch KollegIn, MitarbeiterIn, HilfestellerIn, freundschaftlich/e AnsprechpartnerIn, KritikerIn, MitspielerIn und vieles mehr. An all diese Rollen sind in der Regel Erwartungen geknüpft, die nicht immer ausgesprochen sind und zudem nicht immer erfüllbar sind, sogar zu Konflikten führen können. Souveränes Handeln braucht Rollenklarheit.

Im Workshop betrachten wir den souveränen Rollenwechsel und klären, Möglichkeiten und Grenzen in unterschiedlichen Rollen. Ziel des Workshops ist es, Rollenkonflikte zu verstehen und zukünftig abzuwehren.